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Dynamische Kläranlagensimulation mit STOAT

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Die dynamische Kläranlagensimulation ist ein weites Feld mit zahlreichen Facetten. Mit unserer Homepage wollen wir Ihnen den Einstieg in dieses Gebiet erleichtern und einen Überblick über die Möglichkeiten des Programmpakets STOAT geben.

«STOAT» kommt aus dem Englischen und steht für «Sewage Treatment Operation Analysis over Time», wörtlich übersetzt etwa: «Analyse des Betriebs von Abwasserbehandlungsanlagen über die Zeit» – mit anderen Worten: Dynamische Kläranlagensimulation.

Typische Einsatzfelder der dynamischen Kläranlagensimulation mit STOAT sind:

Vorausberechnung der Ablaufwerte bei Beibehaltung der aktuellen Anlagenfahrweise

Training für Betreiberpersonal

  • im bestimmungsgemäßen Betrieb
  • bei Störungen

Verhalten der Anlage bei veränderten Randbedingungen, z.B.

  • bezüglich Menge und/oder Beschaffenheit der Abwasserströme im Zulauf zum Klärwerk
  • bezüglich Anlagendesign
  • bei eingeschränkter Verfügbarkeit von Teilen der Anlage (z.B. bei planmäßigen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten)
  • bezüglich Anlagenfahrweise

“Trouble shooting”, z.B. bei

  • fehlerhafter Fahrweise der Anlage (z.B. infolge fehlerhafter Messwerte oder Steueranweisungen)
  • Ausfall/Versagen von Anlagenteilen
  • Problemstoffen im Zulauf

Ermitteln von Alternativen zum Anlagendesign und zur Fahrweise

Neben Anwendungsbeispielen aus der Praxis, Erläuterungen zu den erforderlichen Eingangsdaten für die Rechnerläufe und Hintergrundinformationen zur Nutzung der Modelle finden Sie auch viele Handreichungen zur Arbeit mit dem Programmpaket STOAT. Die nachfolgende Grafik stellt eine Art "Landkarte" der aktuell verfügbaren Informationen dar.

Sinn und Zweck der Dynamischen Kläranlagensimulation, Anwendungsbeispiele

Dynamische Kläranlagensimulation – wozu?
Erreichbare Simulationsqualität Untersuchung, ob ein Klärwerk einen mit NH4-N hochbelasteten Abwasserstrom zusätzlich aufnehmen kann Steuerung Stapeltanks
Untersuchungen zur Ertüchtigung der Vorbehandlung eines Teilstroms im Zulauf einer Industriekläranlage Ermittlung der maximalen CSB-Behandlungskapazität einer Kläranlage Energieeinsparung/
Optimierung Belüftung
Grundwissen, Erste Schritte

Rüstzeug zum Einstieg in die dynamische Kläranlagensimulation mit STOAT
Erforderliche Eingangsdaten Grundsätzliche Vorgehensweise Was man über die
«Activated Sludge Modelle»
wissen sollte
Fraktionierung des CSB Modelle, Rechnerläufe und Ergebnisse – STOAT «Works level», «Run level» und «Report level» STOAT “Bausteine”
(«Processes toolbox»)
Modellentwurf
Weiterführende Tipps aus der Praxis (noch in Bearbeitung)

Praxistipps zu STOAT
Generieren von Input-Dateien der Teilströme
Einsatz von Excel-Makros
Einstellen der Fahrweise von Anlagen und Prozessen
Nutzung von «Parameter settern»
Editieren von Inputdaten für Scenario-Analysen
Empfehlungen zum Aufstellen und Abgleichen einer Feststoffbilanz Modifikation eines vorhandenen Modells mit Hilfe des «build»-Menüs Nutzung der Tools «Batch run» und «Link processes»
Nutzung des Tools «Sensitivity analysis» Nutzung des Tools «Calibration» Einfluss von Änderungen der «Sewage calibration data» auf die Performance des “Bausteins” «Activated sludge aeration tank» in «ASM#1» und «ASM#3»
Berücksichtigung von Stoffen, die toxisch sind oder den biologischen Abbau inhibieren Modifikationen der Ergebnisanzeige
(z.B. Einblenden von Grenzwerten oder Kommentaren)
Vorschläge aus der Praxis zur Bewältigung der Datenflut
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