Ihr Browser kann das EnviaTec Logo leider nicht anzeigen EnviaTec

Modellumbau mit Hilfe des «Build»-Menüs

Startseite

Adresse/
Kontakt/
Anfahrt


Geschäftsfeld

Dynamische Kläranlagen-simulation mit STOAT

Anwendungsbeispiele

Rüstzeug
zum Einstieg

Praxistipps
zu STOAT

Energieeffizienzberatung

Abwasser-
kataster


Literatur-
quellen


Downloads

Schönheit der Flüsse und Seen

Üblicherweise wird im Zuge einer Modellierungsaufgabe das Design des Modells mehrfach überarbeitet (vgl. Arbeitsschritte zum kalibrierten Modell). Solange noch keine Rechnerläufe durchgeführt wurden, ist dies auch völlig unkritisch. Sobald man aber Zeit in die Übergabe der Inputdaten und die Kalibrierung investiert hat und Rechnerläufe mit vernünftigen Ergebnissen vorliegen, ändert sich die Lage. Dann möchte man nicht noch einmal von vorn anfangen, nur weil das Design des Modells noch einmal geändert werden soll. In diesem Fall ist das «build»-Menü die Methode der Wahl. Es steht allerdings erst seit STOAT Version 4.3 zur Verfügung.

Mit dem «build»-Menü kann ein Modell («work») geändert werden, ohne die bisherigen Ergebnisse zu verlieren. Das «build»-Menü erlaubt dem Anwender, Inputs aus einem vorhergehenden Rechnerlauf in den ersten Rechnerlauf nach Änderung des Modells zu übernehmen. D.h., dass die sonst gültigen Einschränkungen auf der Modellebene von STOAT mit dem «build»-Menü vorübergehend außer Kraft gesetzt werden.

Dabei ist wie folgt vorzugehen:

  1. Öffnen des Modells, das die Grundlage für das neue Modell bilden soll
  2. Kreieren eines «New run». Um die gewünschten Einstellungen von jenem Rechnerlauf zu übernehmen, der z.B. bisher die beste Simulationsgüte aufwies, wird für den neuen Rechnerlauf «Start of old run (repeat run)» gewählt.
    New run
  3. Auswahl des Rechnerlaufs, dessen Einstellungen in das neue Modell übertragen werden sollen
    Select run New run (repeat run
  4. «build» aktivieren
    (Sofern STOAT nach dem Start des Rechnerlaufs mit dem Schritt gemäß Ziffer 3 in die Berichtsebene gewechselt hat («in-simulation reporting»), erreichen Sie das «build»-Menü, indem Sie zurück in das Fenster mit dem Modell wechseln)
    Activating build menu
  5. Gewünschte Änderungen am Basis-Modell vornehmen
  6. Geändertes Modell unter einem neuen Namen speichern («Save works As»)
    Works name
  7. Save run as New run (z.B. «run 1»)
    Run name
  8. «build» deaktivieren
    Switching off build menu

Wenn alles richtig gelaufen ist, sollten damit für den ersten Rechnerlauf mit dem neuen Modell sowohl die bisherigen Inputfiles für die Zuläufe als auch Inputs zur Übergabe von Einstellungen aus dem Betrieb des Klärwerks sowie alle Einstellungen aus der Kalibrierung der bereits im “alten” Modell enthaltenen Prozessbausteine zur Verfügung stehen. D.h., dass der erste Rechnerlauf mit dem neuen Modell nicht bei “Null” beginnt, sondern auf den bisherigen Ergebnissen aufsetzt.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich wirklich “sklavisch” an die obige Abfolge der Arbeitsschritte halten müssen!

Und: Die Übernahme von Einstellungen mit dem «build»-Menü ist natürlich nur bei den Modellbausteinen möglich, die sowohl im “alten” als auch im neuen Modell auftreten. Beim Einsatz neuer Bausteine muss selbstverständlich auch ein entsprechender Input konfiguriert werden (letzteres gilt übrigens auch, wenn ein Baustein aus dem alten Modell gelöscht und dann wieder mit den gleichen Parametern eingeführt wird – gelöscht ist gelöscht!).

Zurück zum Seitenanfang

Valid HTML 4.01 © EnviaTec GmbH, Stand: September 2007 - Optimiert für 1024 x 768 Pixel -   Webmaster EnviaTec